Glossar:
Abfallmanagement
- Kunststoffwiederverwertung
Quelle: Deutsche Gesellschaft
für Kunststoff-Recycling mbH www.dkr.de
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| Dichtetrennverfahren
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Verfahren
zur Trennung von Kunststoffen in Flüssigkeiten unter Ausnutzung ihrer unterschiedlichen
Dichte (> Schwimm-Sink-Verfahren, Zentrifugensortierung) |
| Expandiertes
Polystyrol/EPS-Fraktion |
Besser unter dem
BASF-Handelsnamen "Styropor" bekannt. Lässt sich sehr gut werkstofflich
verwerten. |
| Flakes |
Bezeichnung
für Mahlgut aus PET. |
| Flaschenfraktion |
Flaschen
bestehen überwiegend aus Polyethylen (HDPE) oder Polypropylen (PP) und werden
in der Sortierung getrennt erfasst. Diese Materialien lassen sich werkstofflich
gut recyceln. |
| Flasche-zu-Flasche-Recycling |
Recycling-Verfahren,
bei dem aus gebrauchten PET-Flaschen neue lebensmitteltaugliche Flaschen hergestellt
werden. |
| Flaschenveredelungskonzept |
Wegen
der starken Zunahme an PET-Getränkeflaschen entwickeltes DKR-Konzept zur Sortierung
der Flaschen durch Nah-Infrarottechnik (NIR) in PE, PP und PET. Anschließend
werden die Flaschen in buntes und klares Material getrennt (> Nah-Infrarottechnik,
> Kunststoffartentrennung). |
| Folienfraktion |
Folienverpackungen
größer als DinA4, bestehend vorwiegend aus Polyethylen niedriger Dichte
(LDPE). |
| Intrusion |
Werkstoffliches
Recycling-Verfahren, bei dem fein gemahlene Kunststoffpartikel aufgeschmolzen und
direkt in eine Form geführt werden; typische Produkte: Pfosten, Palisander,
Fensterprofile. |
| Kunststoffartenfraktionen |
Zielfraktionen,
die in den Sortier- und Faschenveredelungsanlagen mittels Nah-Infrarottechnik erzeugt
werden: PE, PP und PET. |
| Kunststoffartentrennung |
Sortierverfahren,
bei dem mittels Nah-Infrarottechnik gebrauchtre Kunststoffverpackungen in die Kunststoffarten
PE, PP, PS und PET getrennt werden. |
| Leichtverpackungen |
Verkaufsverpackungen
aus Materialien wie Kunststoff, Verbundstoffen, Aluminium oder Weißblech.
Tragen in der Regel den Grünen Punkt und werden in gelben Säcken bzw.
Tonnen gesammelt. |
| Mahlgut |
Zwischenprodukt
bei der Kunststoffverwertung, bei der Kunststoffverpackungen zunächst gemahlen
und Metalle, Glas oder Porzellan entfernt werden. |
| Mischkunststoff-Fraktion |
Größte
Kunststoff-Fraktion nach der Sortierung von Kunststoffverkaufsverpackungen. Sie
enthält kleinteilige, meist verschmutzte Verpackungen wie Becher, Tuben oder
kleine Folien aus verschiedenen Kunststoffen. |
| Nah-Infrarottechnik |
Verfahren
zur automatischen Trennung von Kunststoffen auf dem Förderband nach Sorten
durch Infrarotlicht auf Grund der unterschliedlichen Reflexionseigenschaften der
Kunststoffe. Mittels Druckluftdüsen werden die Materialien schnell und gezielt
vom Band geblasen und so aussortiert. Automatische Farberkennung sorgt für
weitere Trennung. |
| Opake
PET-Flaschen |
Nicht-transparente,
durchgefärbte Flaschen |
| Polyolefine
Kunststoffe (PO) |
Kunststoffe,
die sich gut für die werkstoffliche Verwertung eignen; dazu gehören Polyethylen
hoher (HDPE) und niedriger Dichte (LDPE) sowie Polypropylen (PP). HDPE wird vor
allem für Flaschen, Kübel, Getränkekisten verwendet, LDPE für
Folien aller Art, PP für die Herstellung von Bechern und Flaschen. |
| Regranulat |
Grobkörniges,
homogenes Kunststoffmaterial wird aus sortenreinenoder vermischten Kunststoffen
gewonnen. |
| Schwimm-Sink-Verfahren |
Sortierverfahren
für zerkleinerte und durchmischte Kunststoffabfälle. Hierbei wird das
unterschiedliche spezifische Gewicht der Kunststoffe in Wasser zur Trennung in eine
Leicht- und eine Schwerfraktion genutzt (> Zentrifugensortierung). |
| Transparente
PET-Flaschen |
Seit
Mitte 2001 werden PET-Flaschen als eigene Fraktion aussortiert, diese besteht aus
transparentem PET und kann weiter in farbige und klare Fraktionen aufgetrennt werden. |
| Verpackungsverordnung |
Das
Gesetz fordert seit 1991 die Verwertung von Verpackungsabfällen. Seit 1999
ist festgelegt, dass 60 Prozent der gebrauchten Kunststoffverpackungen verwertet
werden müssen, davon 60 Prozent werkstofflich. |
| Werkstoffliches
Recycling |
Verwertungswege
zur Herstellung neuer Kunststoffprodukte aus Altkunststoff, z.B: durch Umschmelzung
in Formteile oder durch die herstellung von Regranulaten. |
| Wirbelstromabscheider |
Verfahren
zur Abtrennung und Sortierung nicht eisenhaltiger Metalle wie Aluminium bei der
Aufbereitung von Kunststoffverpackungen zu Mahlgut. |
| Zentrifugensortierung |
Sortierverfahren
für Kunststoffe, ähnlich dem Schwimm-Sink-Verfahren, das zerkleinerte
Kunststoffverpackungen in einer mit Wasser gefüllten Zentrifuge in Leicht-
und Schwerfraktionen trennt. |
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